Sturzquelle
Quellschnecke Bythinella

Im Pfälzerwald und seiner Umgebung gibt es zahlreiche Quellen, viele von ihnen versteckt und unscheinbar. Im Nahbereich um eine naturbelassene Quelle kann man hochspezialisierte Tiere und Pflanzen nachweisen.

So kommt im Pfälzerwald die Quellschnecke (Bythinella dunkeri) vor, die sich ausschließlich im näheren Bereich einer Quelle in der Nähe des Austritts findet. Auch das Milzkraut (Chrysoplenium oppositifolium) findet sich nur in der Nähe einer Quelle.

Wird der natürliche Wasseraustritt einer Quelle künstlich verändert, etwa indem er von einer Steinmauer eingefasst und mit einem Rohr versehen wird, so werden oft große Teile des Quellbiotops zerstört. Das Bedürfnis zum Einfassen der Quellen stammt vermutlich noch aus der Zeit, als man sich aus diesen "Brunnen" mit Trinkwasser versorgt hat. Aus heutiger naturschutzfachlicher Sicht ist es fehlangezeigt und deswegen gesetzlich verboten, Quellen neu einzufassen. Aus Nutzungsgründen kann aber die Beibehaltung einer Fassung aus wasserwirtschaftlichen, denkmalschützerischen oder ggf. auch touristischen Gründen bevorzugt werden. Nach Möglichkeit sollten aber auch ökologische Belange einbezogen werden, etwa indem Bewuchs zugelassen wird.

Der BUND setzt sich dafür ein, dass die Quellen in ihrem natürlichen Zustand belassen werden, zerfallene Einfassungen nicht repariert und gegebenfalls auch Einfassungen wieder entfernt werden.

Als Waldbesucher sollten Sie Vertritt in den sensiblen Bereichen vermeiden (feuchter Boden, v.a. mit Pflanzenbewuchs).

Quellen im offenen Land (Wiesen, Weiden) sollten durch Pufferzonen zu den umliegenden Nutzungen geschützt werden, Düngung und Nutzung im Quellbereich sollten unterbleiben.

Im landesweiten BUND-Projekt Wasserläufer das von Kaiserslautern aus koordiniert wird, können Sie die Besonderheiten von Quellbiotopen entdecken und zur ihrer Verbesserung beitragen. Zudem bieten wir auch Fortbildungen für PädagogInnen und eine Unterrichtseinheit für die Oberstufe an.



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Aus unserer Ideen-Box: Einige Gedanken zum Thema Umwelt, die wir von Euch bekommen haben

Als wichtiger Punkt wurde von Euch die Ernährung und unser Konsumverhalten genannt, wodurch wir den Tieren, der Umwelt und letzendlich auch uns selbst helfen.

Durch ein bewusstes Konsumverhalten können wir Zeichen gegen klimaschädliche Massentierhaltungen und Armut und Hunger in benachteiligten Staaten setzten. 

"Weniger Fleisch und Milchprodukte essen ist ein erster Schritt", wurde uns auf einem der Zettel mitgeteilt.

Auch sollten Bioprodukte gekauft werden, da auf diese Weise die Umwelt geschützt werden kann.

Ein weiterer Vorschlag, den wir in unserer Ideen-Box gefunden haben ist es, für die Umwelt mehr Mülleimer aufzustellen, so dass der Müll nicht mehr einfach in der Natur landet. 

Wer das Auto öffter mal stehen lässt und stattdessen mit dem Fahrrad fährt oder zu Fuß geht, hilft auf diese Weise der Umwelt und tut auch gleichzeitig etwas Gutes für sich selbst.

 

"Hecken anlegen."

"Zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren."

"Keinen Müll in die Umwelt werfen."