Die Lauter

hat Kaiserslautern ihren Namen gegeben. Sie entspringt an der Lauterspring im östlichen Stadtgebiet. Dort fließt sie in drei hintereinander gelegene (künstliche) Teiche - und fließt als Rinnsal Richtung Stiftswalder Forsthaus weiter. Von der größten Quelle im Pfälzerwald ist aufgrund der Trinkwasserentnahme für die Stadt nur noch wenig Wasser für die eigentliche Lauter vorhanden, was nun statt der ehemals großen Lauter nur noch ein kleines Bächlein speist. Die drei Teiche, in einem Wasserschutzgebiet gelegen, sind ein wichtiges Ablaichgebiet für Amphibien - vor allem Erdkröten. Die Dämme und Mönchsanlagen zwischen den Teichen bilden eine Barriere für Organismen, die den (kurzen) Wasserlauf hochwandern.

Die Niederungen der Lauter entlang der Velmannstraße sind praktisch ohne Wasserlauf. Durch mehrere kleine Quellen bildet sich langsam wieder eine "Restlauter", welche das Stadtgebiet unterirdisch vom Messeplatz an durchfließt.

Im Stadtgebiet ist das ursprüngliche Bett der Lauter also verrohrt. Auf dem Gartenschaugelände hat man einen Teil renaturiert. Das Wasser, das hier fließt, besteht zum größten Teil aus abgepumptem Grundwasser - denn die (Innen-) Stadt ist in einer feuchten Niederung gebaut. Zudem fließt teilweise Oberflächenwasser hinzu - wenn es nicht über die Abwassersysteme zur Kläranlage geführt wird. Im Stadtgebiet gibt es außerdem einige Quellen.

Die Lauter fließt an der Kläranlage vorbei (wo auch der Eselsbach einmündet), hier werden die geklärten Abwässer der Stadt zugeführt, in Richtung Norden.

Der Zustand der Lauter nach ökologischen Kriterien ist also in der Stadt als schlecht zu bezeichnen, da der Lauf in der Stadt verrohrt ist. Danach bildet der Kläranlagenauslauf den Hauptteil der Lauter, was natürlich noch eine gewisse Restbelastung bedeutet, welche sich aber im Lauf durch das Lautertal bessert.



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Aus unserer Ideen-Box: Einige Gedanken zum Thema Umwelt, die wir von Euch bekommen haben

Als wichtiger Punkt wurde von Euch die Ernährung und unser Konsumverhalten genannt, wodurch wir den Tieren, der Umwelt und letzendlich auch uns selbst helfen.

Durch ein bewusstes Konsumverhalten können wir Zeichen gegen klimaschädliche Massentierhaltungen und Armut und Hunger in benachteiligten Staaten setzten. 

"Weniger Fleisch und Milchprodukte essen ist ein erster Schritt", wurde uns auf einem der Zettel mitgeteilt.

Auch sollten Bioprodukte gekauft werden, da auf diese Weise die Umwelt geschützt werden kann.

Ein weiterer Vorschlag, den wir in unserer Ideen-Box gefunden haben ist es, für die Umwelt mehr Mülleimer aufzustellen, so dass der Müll nicht mehr einfach in der Natur landet. 

Wer das Auto öffter mal stehen lässt und stattdessen mit dem Fahrrad fährt oder zu Fuß geht, hilft auf diese Weise der Umwelt und tut auch gleichzeitig etwas Gutes für sich selbst.

 

"Hecken anlegen."

"Zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren."

"Keinen Müll in die Umwelt werfen."