Wenn im Wald Holzwirtschaft betrieben wird, bedeutet dies für das Ökosystem Wald:

  • Veränderungen in der natürlichen Flora und Fauna z.B durch gezielte Förderung oder Anpflanzung bestimmter Baumarten und Herausnahme anderer Arten
  • Veränderung in der natürlichen Alterszusammensetzung und Entwicklung durch die Entnahme von Bäumen in ihrem "besten Alter"
  • Verringerung des Totholzanteils durch das Verhindern von natürlicher Baumalterung. Totholz spielt für die Artenvielfalt eine enorm wichtige Rolle
  • Eingriff in den Wasserhaushalt: die Rückhaltefähigkeit des Waldbodens für Regenwasser ist im Wirtschaftswald sehr viel geringer als im Naturwald. Dadurch kommt es zu vermehrtem Abfluss von Oberflächenwasser, was zu Bodenerosion und Überschwemmungen und zu verminderter Grundwasserneubildung führen kann.
  • Störung der Tierwelt durch die Arbeiten im Wald, die Beeinträchtigungen gehen bis hin zur Tötung von Individuen, zur Zerstörung von Nestern und Lebensräumen (z.B. Baumhöhlen)
  • Bodenverdichtung durch die Befahrung des Waldbodens. Eine Befahrung mit schweren Maschinen kann noch nach Jahren im Boden nachgewiesen  werden.
  • Einbringung von fremden Mineralstoffen für die Wegebefestigung. Dadurch werden künstliche Barrieren für Kleintiere geschaffen, das Wachstum standortfremder Pflanzen gefördert und das Mikroklima verändert
  • "Kollateralschäden" an gesunden Bäumen (Rinde, Wurzeln etc. ) durch die eingesetzten Maschinen (Rückeschäden)
  • durch eine naturnahe Bewirtschaftung, welche sich an naturnahen Strukturen eines örtlich vorhandenen Naturwaldes orientiert, kann aber die Bewirtschaftung auch schonend durchgeführt werden, was durch ein hochrangiges Öko-Siegel wie "Naturland" weitgehend garantiert wird.

Eine umweltbewusste Waldbewirtschaftung bringt erhebliche Verbesserungen gegenüber der konventionellen Bewirtschaftung!




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Aus unserer Ideen-Box: Einige Gedanken zum Thema Umwelt, die wir von Euch bekommen haben

Als wichtiger Punkt wurde von Euch die Ernährung und unser Konsumverhalten genannt, wodurch wir den Tieren, der Umwelt und letzendlich auch uns selbst helfen.

Durch ein bewusstes Konsumverhalten können wir Zeichen gegen klimaschädliche Massentierhaltungen und Armut und Hunger in benachteiligten Staaten setzten. 

"Weniger Fleisch und Milchprodukte essen ist ein erster Schritt", wurde uns auf einem der Zettel mitgeteilt.

Auch sollten Bioprodukte gekauft werden, da auf diese Weise die Umwelt geschützt werden kann.

Ein weiterer Vorschlag, den wir in unserer Ideen-Box gefunden haben ist es, für die Umwelt mehr Mülleimer aufzustellen, so dass der Müll nicht mehr einfach in der Natur landet. 

Wer das Auto öffter mal stehen lässt und stattdessen mit dem Fahrrad fährt oder zu Fuß geht, hilft auf diese Weise der Umwelt und tut auch gleichzeitig etwas Gutes für sich selbst.

 

"Hecken anlegen."

"Zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren."

"Keinen Müll in die Umwelt werfen."