BÄUME FÜR KAISERSLAUTERN                               STAND JUNI 2017

Der BUND, Kreisgruppe Kaiserslautern, Arbeitskreis Stadtnatur, sammelt Geldspenden unter dem Stichwort  BÄUME FÜR KAISERSLAUTERN für die Anpflanzung von Bäumen an Straßen und öffentlichen Plätzen in Kaiserslautern. Die Anpflanzung der Bäume wird durch das Grünflächenamt der Stadt Kaiserslautern organisiert und durchgeführt.

Im Jahr 2016 begann die Aktion BÄUME FÜR KAISERSLAUTERN mit der Anpflanzung von 2 Bäumen am Sedanplatz. Im Mai 2017 folgten 2 weitere Bäume:  Durch Spenden finanziert wurde ein Mehlbeere in der Parkstraße und ein weitere Mehlbeere in der Fischerstrasse gepflanzt.

 

Wir sammeln jetzt Spenden für Anpflanzungen im Frühjahr 2018!

 

 

 

Bild oben: 2 Bäume am Sedanplatz

Bild oben: Mehlbeere in der Parkstraße

 

Die Bäum sind gekennzeichnet mit einem Schild, das auf die Aktion BÄUME FÜR KAISERSLAUTERN hinweist!

Der BUND bedankt sich bei den Spendern:

·         Die Praxis für Kieferorthopädie Frau und Herr Dr. Zöller aus Kaiserslautern

·         Frau Roche aus Kaiserslautern

·         Familie Breuer aus Kaiserslautern

·         Herr Hoffmann aus Carlsberg!

 

Ebenfalls bedanken wir uns für die Unterstützung durch die Mitarbeiter des Grünflächenamtes!

Die Anpflanzung von Bäumen an Straßen oder an öffentlichen Plätzen und Parks in Kaiserslautern kann gefördert werden mit einer Spende an den
BUND Rheinland-Pfalz,               
Konto DE63 5405 0220 0000 0039 39
Stichwort BÄUME FÜR KAISERSLAUTERN.

Bitte Name und Anschrift mit angeben. Die Spender erhalten eine Bescheinigung über die gemeinnützige Verwendung.

In der Veranstaltung „JAZZBÜHNE MEETS…“  in der Fruchthalle  Kaiserslautern wird für BÄUME FÜR KAISERSLAUTERN geworben. Ein Betrag zum klimaneutralen Ausgleich für diese Veranstaltung ist von Herr Dr. Lakatos an den BUND für die nächste Pflanzung in 2018 gespendet worden. Dafür vielen Dank für die Spende und die Werbung für diese Aktion!

 

Jeder zusätzliche Baum in der Stadt ist ein Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz vor Ort in Kaiserslautern.

Über uns, den AK Stadtnatur und welche Ziele wir insgesamt verfolgen:

Der AK Stadtnatur des BUND, Kreisgruppe Kaiserslautern, trifft sich regelmäßig. Wir interessieren uns für Fragen zum Thema Natur und Grün in Stadt und Kreis Kaiserslautern.

 

Besonderes Augenmerk legen wir auf das Thema Flächenversiegelung. Wir sind besorgt, dass wir uns mit Flächenverbrauch für die Errichtung von Wohnraum, Ausbau von Straßen, Industrieflächen im Stadt- und Kreisgebiet mittelbar den Ast absägen, auf dem wir sitzen, wen wir „gesund“ und „nachhaltig“ leben wollen.

 

Deshalb setzen wir uns ein für Schonung von Pflanzen und Tieren (-> Streusalz vermeiden), die Pflanzung von Grün an neuen Standorten in der Stadt (-> Fassaden und Dachbegrünung) und die Neupflanzung von Bäumen im öffentlichen Bereich (Straßen, Parks) durch die Spendenaktion -> Bäume für Kaiserslautern.

 

Wir informieren Bürger zum Thema Stadtgrün unter anderem durch Beteiligung an Veranstaltungen wie dem jährlichen Standtteilfest im Stadtpark Kaiserslautern.

 

Wir beteiligen uns mit Stellungsnahmen zu Bebauungsplänen und Flächennutzungskonzepten, um in den demokratischen Abläufen in der Stadt und den Gemeinden auf die Bedürfnisse für Stadtgrün hinzuweisen.




Kleine Historie:

Begonnen hat der AK Stadtnatur als Reaktion auf eine große Baumfällungsaktion zu Straßenbäumen in Kaiserslautern. In den Jahren 2009-10 (??) wurden über 200 Robinien gefällt als Maßnahme zur Verkehrssicherheit, weil die Robinien durch einen Pilzbefall geschwächt wurden. Dieser große Einschlag von ca. 30 Jahre alten Straßenbäumen hatte einen verheerenden Eindruck auf das Stadtbild. Wir haben uns damals bei der Kommune für Nachpflanzungen eingesetzt. Angesichts der schwierigen Haushaltslage der Stadt Kaiserslautern ist es bemerkenswert, dass die Stadt einen großen Teil der Baumscheiben mit neuen Bäumen bepflanzen konnte.

 

Aus dieser Zeit entwickelte sich eine Kommunikation mit dem Grünflächenamt der Stadt Kaiserslautern. Mitarbeiter des GFA haben uns erklärt, dass sie versuchen, derartigen massenhaften Krankheitsausfällen wie bei den Robinien bei den Neupflanzungen vorzubeugen:
Das Volumen für den Versorgungsbereich der Bäume wird größer angesetzt (ca. 6 statt zuvor 1-2 m³). Die Wahl der Bäume erfolgt diversifiziert, verschiedene Arten, um Krankheits- und Schädlingsbefall zu minimieren. Auch Wahl von Sorten, die der Erwärmung, Veränderung des Klimas gerecht werden. Und Sorten, die der heimischen Insekten- und Tierwelt entsprechen.

Die Standortwahl für Neuanpflanzung von Bäumen ist eingeschränkt, da die Zahl und Lage von unterirdischen Leitungen, Kanälen, in unserer modernen Welt stark zugenommen hat. Die Bäume mit dem Wurzelwerk können diese Anlagen beschädigen.

 

Auch ist es nicht immer jederzeit offensichtlich, ob die Vorteile von Bäumen in der Stadt die Risiken überwiegen. Bäume in der Nähe von Häusern werden manchmal als Bedrohung und Belastung wahrgenommen mit ihren Wirkungen auf Lichteinfall oder Mauerwerk.

 

Um mit diesen Risiken angemessen umzugehen, soll grundsätzlich auf eine ausreichende Versorgung und ausreichende Abstände der Bäume zu Anlagen und Häusern geachtet werden.

 

Als Alternative bietet sich in solchen Situationen die Begrünung von Häusern durch Fassaden- und Dachbegrünung an.

 

 

 

 

Weitere interessante Themen:

 

 

 

Fordern auch Sie als Bürger der Stadt Kaiserslautern die Umsetzung des Naturhaushaltsplans ein!

Der "Naturhaushaltsplan"  bietet ein interessantes Zahlenwerk und Zielvorgaben für Umweltschutz - an der Umsetzung mangelt es aber noch.

Die Stadt Kaiserslauternhat hat von 2003 - mit Unterbrechungen - bis 2012 einen jährlichen Naturhaushaltsplan auf (auch "Ökobudget", das war nachzulesen unter www.kaiserslautern.de) aufgestellt, in dem eine Vielzahl von umweltschutzrelevanten Faktoren bilanziert werden, wie zum Beispiel Bodenversiegelung, Kohlendioxid, Wasserverbrauch und Vieles mehr. Leider sind auf die Analysen und gesetzten Ziele zu wenig Taten gefolgt. Trotzdem ist der Naturhaushaltsplan ein wertvolles Instrument, um für Transparenz zu sorgen und der Öffentlichkeit Rechenschaft über nachhaltige Stadtpolitik zu geben.

Der BUND fordert die Weiterführung des Naturhaushaltplanes!

 

 

 

Kaiserslautern hat Zukunft....

..diese Zukunft liegt jedoch nicht im Anschluss an die Metropolregion in der Rheinebene. Statt in einem jetzt schon verlorenen Konkurrenzkampf auf eigene Industrie- und Gewerbegebiete zu setzen,  sollte sich Kaiserslautern auf seine Stärken besinnen, die unter anderem darin liegen, dass es hier noch unverbaute Natur gibt - ein schon heute sehr knappes Gut, das einen unmittelbaren Einfluss auf die Lebensqualität der Menschen hat.

Unsere Zukunft liegt darin, dass wir unseren heimischen Naturgütern bewusst Raum geben, sie bewahren und schonend mit Ihnen umgehen.

Kaiserslautern könnte sich zum Beispiel bewusst zu einer lebenswerten, familienfreundlichen Stadt entwickeln -  Schulen und Universität bieten die erforderlichen Ausbildungsmöglichkeiten.


 



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Projekt Wasserläufer

Biologische Vielfalt an Quellen und Bachoberläufen in Rheinland-Pfalz

Quellen entdecken - Quellen bewerten - Quellen verbessern

Freiwillige Helferinnen und Helfer werden darin geschult, einen Blick für den ökologischen Zustand der Gewässer zu entwickeln. Gemeinsam werden dann Strategien für eine Verbesserung der Gewässer erarbeitet.

Infos unter http://wildbach.bund-rlp.de 

Mach mit!

Das Projekt wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt und vom Land Rheinland-Pfalz gefördert. Es wird vom Büro der BUND Kreisgruppe Kaiserslautern aus koordiniert.