Global denken - lokal handeln: eine intakte Umwelt ist wichtig für uns alle!
Klimawandel, Zerstörung von Natur und Umwelt, Not und Elend in vielen Ländern der Erde - die meisten der großen Probleme unserer Zeit lassen sich auf die nicht nachhaltige Lebensweise der Bevölkerung vor allem der reichen Länder zurückführen. Es wird allerhöchste Zeit, dass wir versuchen das Ruder herumzureißen! Jede/r von uns ist gefordert, seine Lebensweise auf Nachhaltigkeit zu überprüfen - und gegebenenfalls zu ändern.
Der BUND für Umwelt und Naturschutz, ein von seinen Mitgliedern getragener und in lokalen Gruppen organisierter Verein, bietet hierzu Informationen und eine Plattform für die Organisation von Projekten und Aktivitäten zu Natur- und Umweltschutz.
Derzeit unterstützen über 800 Menschen die BUND-Kreisgruppe Kaiserslautern tatkräftig oder durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.
Machen Sie mit!
Schließen Sie sich einer Projektgruppe an oder planen Sie ihr eigenes Projekt und führen Sie es mit Unterstützung der anderen BUND-Mitglieder durch! Wir bieten engagierten Menschen auch Praktikumsplätze.
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Gottesanbeterin in Kaiserslautern gefunden
Man kann die Fangschrecke leicht erkennen: die Gottesanbeterin Mantis religiosa ist ein sehr großes Insekt, dessen Vorderbeine zu Fangarmen ausgebildet sind, mit denen die blitzschnell zuschlagen und ihre Beute festhalten kann. Nun wurde ein großes Weibchen in Erlenbach gefunden, als es gerade eine Heuschrecke verzehrte (Foto: M. Bohnert). In den letzten 10 Jahren ist die wärmeliebende Art immer weiter nördlich zu finden, was vermutlich auf die Klimaerwärmung zurückzuführen ist. Vielleicht hat das Weibchen in Erlenbach ja sogar Eier hinterlassen und so für Nachwuchs in 2012 gesorgt.
Infromationen über Fangschrecken findet man in dem Buch:
Die Fang- und Heuschrecken in Rheinland-Pfalz, das 2011 von Manfred Alban Pfeifer, Manfred Niehuis und Carsten Renker herausgegeben worden ist.
Die Energiewende geht voran...
29.8.2011: Infoveranstaltung zu Bürger-Energiegenossenschaften
Referent: Dietmar Freiherr von Blittersdorff, Ev. Arbeitsstelle Bildung u. Gesellschaft (www.energiegenossenschaft-gruenden.de)
- Für eine dezentrale, umweltfreundliche Energieversorgung in Bürgerhand:
- gemeinsam in erneuerbare Energien investieren
- ein Energieunternehmen in Bürgerhand entwickeln
- Mitverantwortung, Beteiligung, Mitbestimmung und Transparenz für jedes Mitglied
- Bürgerinnen und Bürger am Gewinn teilhaben lassen - schon mit kleinen Beiträgen
- Klimaschutzpolitik selbst in die Hand nehmen
- Projekte für Energieeffizienz und für das Energie-Sparen entwickeln
In Folge der Infoveranstaltung hat sich ein Team gebildet, dass die Bildung einer Bürgerenergiegenossenschaft in Kaiserslautern zum Ziel hat. Wenn Sie Interesse daran haben, bei der Gründung mitzuwirken oder eine Mitgliedschaft in Erwägung ziehen oder eine (Dach-)fläche besitzen, die evtl. für eine Solaranlage in Frage kommt: Melden Sie sich beim BUND Kaiserslautern (bund-kl@bund-rlp.de oder Tel. 0631 310 90 223)!
4 Wochen ohne Auto – geht das? Erfahrungsaustausch und Preisverleihung beim BUND
Fünf Familien aus Stadt und Kreis Kaiserslautern haben es versucht: Sie haben an der Sonderaktion des Bund Für Umwelt und Naturschutz Kaiserslautern (BUND) zum Autofasten , das jedes Jahr vor Ostern von den Kirchen organisiert wird, teilgenommen. Vier Wochen lang haben sie ihre Erfahrungen in einem Fahrtenbuch dokumentiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:
Es gelang den Familien in mehr als 80% der Fälle auf Ihr Auto zu verzichten – ein beeindruckender Beitrag zum Klimaschutz! Über ein Drittel aller Wegstrecken wurden mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt, in einem Viertel aller Fälle kamen öffentliche Verkehrsmittel zum Einsatz - besonders bei längeren Strecken. Für zwei der fünf Familien waren darüber hinaus Mitfahrgelegenheiten und Fahrgemeinschaften ein gutes Mittel um größere Entfernungen zurückzulegen.Trotz der allgemeinen Zufriedenheit mit der Aktion gab es auch Kritikpunkte. Beklagt wurden von den Teilnehmern die hohen Preise des ÖPNV, die zum Teil schlechten Verbindungen und dass Hunde nur mit Maulkorb mitgeführt werden durften. Der Zustand der Fahrradwege in und um Kaiserslautern wurde ebenfalls als nicht gut eingestuft. Insgesamt machten die Familien die Erfahrung, dass der Verzicht aufs Auto neben der guten Klimabilanz auch eine Verbesserung der Lebensqualität mit sich bringen kann. Entschleunigung im Alltag, gemeinsame Aktivitäten mit der Familie und mehr Bewegung an der frischen Luft sind eindeutig positive Aspekte. Auf der Abschlussveranstaltung am 8.Mai verloste die Arbeitsgruppe Ökomobilität der BUND Kreisgruppe Kaiserslautern unter den Teilnehmern attraktive Geld- und Sachpreise, die von Kaiserslauterer Unternehmen gespendet worden waren.






